Pressemitteilung der CDU Stadtratsfraktion Celle zur aktuellen Berichterstattung zum Thema „Doppelhaushalt 2026/2027“

Wille: Völliger Realitätsverlust oder Auftakt zum Kommunalwahlkampf?

03.01.2026

Zur Kritik am verabschiedeten Doppelhaushalt 2026/2027 der Stadt Celle äußert sich der Vorsitzende der CDU Stadtratsfraktion, Alexander Wille überrascht. „Wie sich einzelne Ratsmitglieder aus der linken Ecke des Stadtrates zum städtischen Haushalt äußern ist schon sehr bemerkenswert. Ich frage mich, ob diese Kritiker an einem völligen Realitätsverlust leiden, in einer anderen Stadt als Celle leben, oder ob hier der völlig durchsichtige Versuch unternommen wird, in einen schmutzigen Kommunalwahlkampf 2026 zu starten?“.
„Unsere Stadt hat in den letzten neun Jahren unter der Führung von OB Dr. Jörg Nigge, in enger Zusammenarbeit mit der CDU Stadtratsfraktion und mit starker Unterstützung der Gruppenpartner FDP und Unabhängige eine Erfolgsgeschichte erlebt, die es so lange nicht in Celle gegeben hat“ stellt Wille fest und ergänzt: „Wir haben in den letzten Jahren den Haushalt mit klugen Entscheidungen saniert und diese Arbeit macht es heute in schweren finanziellen Situationen der Kommunen im Land überhaupt erst möglich, die aktuellen Investitionen und kommende Projekte in Celle belastbar darzustellen“.
Der CDU Fraktionschef weist darauf hin, dass die kommunalen Spitzenverbände aktuell eine Belastung der kommunalen Haushalte beklagen, wie es sie nicht zur Zeit der Deutschen Wiedervereinigung und auch nicht zur Zeit der globalen Wirtschaftskrise gegeben hat. „Richtig ist, dass unser Doppelhaushalt Defizite ausweist, allerdings stehen wir im Vergleich zu anderen Kommunen deutlich besser da und können immer noch in die Zukunft unserer Stadt investieren. Wir bleiben handlungsfähig!“, so Wille.
Die Anwürfe von Jörg Rodenwaldt (Zukunft Celle), in Celle ginge „Maß und Mitte verloren“ bewertet Alexander Wille als grotesk: „Wir machen erfolgreich Politik für die Menschen in Celle! Wir bauen drei Grundschulen neu, andere sanieren wir und investieren in Digitalisierung. Das schaffen kaum noch Kommunen in Niedersachsen. Wir investieren in Klimaschutz, in unsere Verkehrsinfrastruktur, in KiTa Plätze, in Kultur, in sozialen Wohnungsbau und vieles mehr. Welchen „Widerstand“ Herr Rodenwaldt hier vermisst, der doch unter dem Motto „Zukunft Celle“ angetreten ist, wird wohl sein Geheimnis bleiben“.
Und auch die Grüne Ratsfrau Karin Abenhausen nimmt Wille in den Blick: „Frau Abenhausen ist ja nicht erst seit 14 Tagen Ratsmitglied, hat aber offenbar nicht alle hervorragenden Entwicklungen in unserer Stadt nachvollziehen können. Wenn sie die erheblichen Erfolge in unserer Stadt unter Führung unseres Oberbürgermeisters Jörg Nigge infrage stellt, diese Erfolgsbilanz als „ernüchternd“ beschreibt und auch im Doppelhaushalt 2026/2027 nichts zukunftsgewandtes feststellt, dann hat die Kollegin offenbar ein massives Erkenntnisproblem. Dies ist vielleicht sogar schlüssig, weil die Grünen allen Haushalten in dieser Ratsperiode ohnehin nicht zugestimmt haben.“
Die CDU Fraktion habe die städtischen Haushalte immer unterstützt, so Wille: „Wir haben gemeinsam mit unserem Oberbürgermeister Jörg Nigge konsolidiert, strukturiert, Prioritäten gesetzt und Verantwortung übernommen. SPD und Grüne haben sich verweigert. Das ist nicht konstruktiv. Das ist nicht zukunftsorientiert. Das ist schlicht nicht verantwortbar. Wir haben die Weichen für eine gute Zukunft unserer Stadt gestellt.“